Maxi Taucher schreibt erneut österreichische Tennis-Geschichte. Der 17-jährige Vorarlberger verteidigt seinen Titel bei den French Open – und das sowohl im Einzel als auch im Doppel.
Souveräner Einzug ins Finale
Österreichs größte Nachwuchshoffnung im Rollstuhltennis, Maxi Taucher, bewies am Wochenende einmal mehr, warum er bei den Junioren derzeit das Maß aller Dinge ist. Der Hohenemser hatte im Halbfinale mit dem Brasilianer Luiz Calixto wenig Probleme und gewann deutlich in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:0. Im Finale wartete mit dem Amerikaner Charlie Cooper ein deutlich härterer Brocken. Doch auch diese Hürde meisterte der junge Vorarlberger souverän. Während der erste Satz mit 6:2 noch klar an Taucher ging, musste der Österreicher im zweiten Satz bis ins Tie-Break. Dort behielt er erneut einen kühlen Kopf, zeigte all seine Klasse und sicherte sich mit 7:6 den Sieg – und damit die erfolgreiche Titelverteidigung von 2024.
Doch damit war das Turnier für Taucher noch nicht vorbei: Im Doppelbewerb schnappte er sich seinen Finalgegner, Charlie Cooper, als kongenialen Partner. Das austro-amerikanische Gespann schlug im Finale das brasilianisch-belgische Duo Luiz Calixto und Alexander Lantermann. Auch in diesem Bewerb gelang Taucher damit die Titelverteidigung.
Kann es kaum in Worte fassen
Auf seiner Facebook-Seite zeigt sich der doppelte Titelträger euphorisch: „Ich bin unglaublich glücklich und kann es kaum in Worte fassen, erneut diesen Titel gewonnen zu haben. Wir haben hart gearbeitet, um diesen Erfolg zu erreichen, und es macht mich sehr glücklich zu erkennen, dass diese harte Arbeit, die wir als Team geleistet haben, in diesen Momenten belohnt wird. Nun bin ich noch motivierter, mich auf neue Ziele zu konzentrieren. Ich möchte mich bei meinem gesamten Team – meinem Trainer Maximilian Forer, meinem Konditionstrainer Michael Burtscher, meinen Sparringpartnern und meiner Familie – herzlich bedanken. Auch ein großes Danke an meine Sponsoren, Unterstützer, meinen Arbeitgeber Salzmann Formblechtechnik und alle, die in den letzten Tagen an mich geglaubt haben.“
Bericht: ÖBSV
Foto: GEPA Pictures / Philippe Montigny
Taucher