Der 18-jährige Maximilian Taucher präsentierte sich bei seinem ersten Auftritt bei der Elite in Genf auf sehr starkem Level, musste aber dennoch in der ersten Runde mit einer Niederlage vom Platz. Jetzt wartet die Lehrabschlussprüfung auf den Youngster.
Zwar hatte es für Ländle-Rollstuhltennis-Ass Maximilian Taucher (ITF-Nr. 41) bei seinem ersten Auftritt bei einem WC-500-Turnier, nicht für den Aufstieg in die zweite Runde gereicht, in Genf präsentierte sich der junge Hohenemser aber trotzdem stark. „Ich habe auf einem guten Level gespielt, fast jedes der Games war knapp“, sagt Taucher nach seinem Duell mit dem Briten Andrew Penney (ITF-Nr. 18), in dem er mit 2:6 und 4:6 unterlegen war, „was gefehlt hat, waren nur die entscheidenden Punkte.“ Im ersten Durchgang gingen die meisten Games über Einstand. Im zweiten Durchgang führte der 18-Jährige gegen den drei Jahre älteren Penney mit 4:3 und 30:0. Eine knappe Geschichte. Und viel Positives, das Taucher mitnehmen konnte von seinem Debüt bei der Weltelite. Außerdem sehr wertvolle 30 Punkte für die Weltrangliste.
Wichtige Prüfung
Nun steht für den Youngster abseits des Tennisplatzes Wichtiges auf dem Terminplan. Schon in der vergangenen Woche absolvierte er den schriftlichen Teil seiner Lehrabschlussprüfung zum Bürokaufmann, am kommenden Montag wartet noch der mündliche Teil. „Ich weiß noch keine Ergebnisse, aber ich habe ein gutes Gefühl und bin gut vorbereitet“, lacht Maxi. Auf den außerdem ab dem ersten Oktober ein weiterer Karriereschritt wartet. Denn dann wird er in den Heeressport einrücken, ein riesiger Vorteil. „Dann kann ich mich endlich komplett auf den Sport konzentrieren“, freut sich das junge Ländle-Ass.
Bericht: Dominik Omerzell / Kronen Zeitung
Foto: Swiss Open Geneva / Taucher