Ein gelungenes Comeback feierte Maximilian Taucher. Das 18-jährige Rollstuhltennis-Ass aus Vorarlberg meldete sich nach einer überstandenern Leisten-Operation bei den Austrian Open in Groß-Siegharts mit einer tollen Leistung zurück im Turniergeschehen.
Anfang Juli glänzte Maxi Taucher bei den nationalen Meisterschaften in Oberpullendorf im Finale mit seinem ersten Siea über Österreichs Nummer eins. den Wiener Nico Langmann, und dem Gewinn seines ersten Staatsmeistertitels. In der Woche darauf durfte der 18-Jährige dann dank einer Wildcard erstmals bei einem NC500-Turnier in Genf antreten. Direkt danach wurde der Lauf des Hohenemsers aber abrupt gebremst
Leisten-OP erzwang Pause Eine Leistenoperation zwang den Gewinner von sechs Grand-Slam-Titeln im Juniorenbereich dazu, seinen Start beim Turnier in Turin abzusagen. Umso stärker meldete sich Taucher, der erst vor Kurzem seine Lehrabschlussprüfung bestanden hatte, nun bei den Austrian Open, einem WC175-Turnier, zurück.
Taucher dreht Match gegen Langmann Und zwar ausgerechnet mit einem weiteren Sieg gegen Nico Langmann! Zwar konnte der Routinier in Groß-Siegharts den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden, doch danach trumpfte sein elf Jahre iüngerer Kontrahent aus dem Ländle groß auf und drehte die Partie mit 6:4 und 6:2 noch zu seinen Gunsten
Am Donnerstag war dann allerdings im Achtelfinale Schluss. Da musste sich Taucher, dessen großes Ziel eine Teilnahme an den Paralympics 2028 in Los Angeles ist, dem, in der Weltrangliste auf Position 25 geführten, Chilenen Brayan Tapia mit 1:6 und 3:6 geschlagen geben.
Bericht: Peter Weihs / Kronen Zeitung
Foto: Austrian Open / Taucher